„Out of the Lockdown“ von den Jets zum Kissinger Sommer



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Die ersten Lockerungen, die die anhaltend niedrigen Inzidenzwerte des Coronavirus möglich machen, konnten von allen Menschen rund um den Globus kaum erwartet werden. Gerade jetzt im Sommer sehnt man sich nach Treffen mit Freunden, Feiern und Lachen, was im Freien ja auch zaghaft wieder möglich ist.
Dieses Lebensgefühl hat die Gruppe Jets in einen Song gepackt, der allen Menschen gleichermaßen aus dem Herzen spricht. Mit „Out of the Lockdown“ drücken die Musiker um Frontmann Gerry James den überall zu spürenden Drang aus, wieder zusammenkommen und sich frei von Masken begegnen und bewegen zu dürfen.
Anstoß war ein Gespräch mit Thomas Lutz, Organisator des Kissinger Sommers, der Gerry James nach einem neuen Stück gefragt hatte, das eigens für diese noch nie da gewesene Situation komponiert werden sollte. Damit war bei Gerry James und seinen Bandkollegen Pudel Keller (Drums), Roland Schäfer (Guitar), Frank Stimpfig (Bass) und Oliver Thiergärtner (Keyboard) die Begeisterung geweckt und zusammen erarbeiteten sie die eingängige Musik und den Text in englischer Sprache. „Jeder soll es verstehen, die ganze Welt ist betroffen“, begründet Gerry James diese Wahl. Und genau dieser Aspekt war es auch, ein Video zu produzieren, welches den Song in einer Bildsprache unterstreicht. Unterstützt von Protagonisten aus Bad Kissingen und aus dem eigenen Bekanntenkreis wird das Motto „Out of the Lockdown“ von Vertreterinnen und Vertretern aller möglichen Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen dargestellt. Alle vereint, die Schutzmasken abnehmen dürfen, löst bei allen Beteiligten große Glücksgefühle aus. Von der Yogalehrerin, dem Pfleger auf der Intensivstation, die Mitarbeiter der Müllabfuhr, den gehandicapten Menschen bis hin zu einem Liebespaar zweier Frauen, ist die ganze Bandbreite individueller Persönlichkeiten abgebildet. Dazwischen die Band im eindrucksvollen historischen Max-Littmann-Saal und dann auf dem Turm der Burg Bodenlaube, hoch über den Dächern der Stadt zu sehen. Zwar sind die Ränge im Saal leer, doch das Musikvideo wird mittels Streaming übertragen. Nach und nach verlassen immer mehr Teilnehmer, von der Musik begeistert, das virtuelle Zusammensein, um es gegen das wahre Leben einzutauschen. Sie tanzen ausgelassen in Gassen, Straßen, Parks und Gärten und kaum ein Betrachter wird nicht selbst Lust bekommen, sich zum Rhythmus des Songs zu bewegen.
„Wir selbst haben die Zeit ohne Auftritte dazu genutzt, noch weitere eigene Songs zu schreiben, die wir in Kürze veröffentlichen werden“, so Gerry James, der darin den Vorteil der vergangenen ruhigen Monate des Kulturlebens sieht.


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