Rundwanderung zur Ruine Botenlauben
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Arkadensteg
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Ruine der Burg Botenlauben
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Lindesmühlpromenade
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Luitpoldpark
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Tourist-Information Arkadenbau
5,1 km
ca. 1 Std. 25 Min.
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Route im Detail
Arkadensteg
Ruine der Burg Botenlauben
Die Burgruine hoch über der Stadt im Ortsteil Reiterswiesen ist das älteste Wahrzeichen Bad Kissingens. Von hier aus genießen Besuchende einen herrlichen Ausblick über die Stadt, die Höhenzüge der Rhön und das Saaletal. Die Entstehung der Burg wird um 1180 vermutet. Ihre Glanzzeit erlebte sie 1220, als der Kreuzfahrer und Minnesänger Otto von Botenlauben und seine Gemahlin Beatrix von Courtenay sich hier niederließen. Berühmte Gäste wie die Dichter Wolfram von Eschenbach, Walther von der Vogelweide oder Reinmar von Zweter gingen damals ein und aus.
Heute noch markant sind die beiden runden Bergfriede im Nordwesten und Südosten der Anlage. Beide können bestiegen werden. Obwohl von der ursprünglichen Burg nicht mehr viel vorhanden ist, erhält man einen guten Eindruck, wie mächtig diese Festung einst gewesen sein muss. Die Anlage lässt sich bequem auf einem schön angelegten Weg umlaufen und kann von Bad Kissingen aus im Rahmen der rund einstündigen Rundwanderung „Ruine Botenlauben“ erreicht werden.
Alle zwei Jahre am dritten Wochenende im September lassen die Botenlauben-Festspiele hier mit Minnesang und Schwerterklang das Mittelalter wieder aufleben.
Lindesmühlpromenade
Beginnend bei der Wandelhalle führt der Weg an der Saale entlang und vorbei an Cafés, kleinen Lädchen sowie der Gartenskulptur Hygieia mit Rákóczi und Pandur. Dieses Denkmal aus dem Jahr 1857 von Bildhauer Michael Arnold stellt die Göttin der Gesundheit zusammen mit Rákóczi und Pandur dar. Die Lindesmühlpromenade führt Gäste weiter durch den Luitpoldpark, vorbei am Tennisplatz bis ans Ende des Luitpoldparks. Auf dem ganzen Weg laden immer wieder Bänke und Liegen zum Verweilen ein.
Luitpoldpark
Der Luitpoldpark ist ein etwa 15 ha großer Landschaftsgarten im englischen Stil. Mit seinem teilweise exotischen Baumbestand und den vielen romantischen Winkeln ist er das grüne Herz der Stadt. Hier treffen sich Menschen zum Picknicken, Sporttreiben oder einfach nur um zu entspannen. Dazu laden Hängematten unter schattigen, alten Bäumen sowie Bänke oder Liegen ein.
Im Luitpoldpark zeigt sich die Natur das ganze Jahr über eindrucksvoll. Im Frühling erblühen hier ganze Felder von Krokussen, Tulpen und Narzissen, im Herbst bezaubert das goldfarbene Laub. Im Sommer lädt die Wildrosenpromenade mit ihren mehr als 30 Rosensorten zu einem romantischen Spaziergang ein. Die bis in den späten Abend beleuchteten Wege bieten sich zum Joggen, Nordic Walking und Radeln an. Sportbegeisterte können an der Fitnessstation die „Fünf Kissinger“ ihrem Herz-Kreislauf-System, ihren Muskeln und ihren Knochen etwas Gutes tun. Der Pavillon der Religionen steht als ein Symbol für die friedliche Verbundenheit aller Glaubensrichtungen.
Dreiklang im Luitpoldpark
Der „Dreiklang“ im Luitpoldpark bringt Körper, Seele und Geist in Einklang.
In der mediterranen Kneipplandschaft können Sie im großzügigen Wassertretbecken Ihr Herz-Kreislauf-System stärken und auf Bänken und Liegestühlen entspannen. Palmen, Kübelpflanzen und ein Duftgärtchen sorgen für mediterranes Ambiente. Je nach Wetterlage ist die Kneipplandschaft von Frühjahr bis Herbst nutzbar. Infotafeln zur richtigen Anwendung finden Sie vor Ort. Ein weiteres Kneippbecken befindet sich am Runden Brunnen.
Auch das Barfußlabyrinth ist Teil des „Dreiklangs“. Als Symbol für das Leben mit seinen Veränderungen führt ein 500 m langer verschlungener Weg in die Mitte und wieder hinaus. Der Boden ist mit Gras, Sand, Rindenmulch, Kies und Holz belegt – gerade mit nackten Füßen eine Wohltat für Körper und Seele. Das Barfußlabyrinth ist das ganze Jahr über begehbar.
Im Klanggarten ertönt mehrmals am Tag sphärische Musik und vermischt sich mit dem Gezwitscher der Vögel im Park. Genießen Sie die entspannenden Klänge im Liegestuhl oder beim Wandeln um die Klanggartenwiese!
Tourist-Information Arkadenbau
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